Maggi selbst gekocht





Zutaten
Frankenbergsche Künste:
Maggi selbst gekocht von Christine
und
Crodino serviert von Gregor
Christine hat Liebstöckel im Garten und daher bieten sich Experimente an! Eine Kostprobe erhielten wir zur Begutachtung und schon ging das eigene Experimentieren los mit reduzierter Ware aus dem HagebauMarkt Tinnum.
Im Ergebnis kocht man sich eine flüssige Kräuterwürze für Suppen und Eintöpfe und konserviert sich so Liebstöckel für die lange Winterzeit.
Die Mengen im Rezept lassen sich über die Veränderung der Portionszahl anpassen. Die übliche Maggiflasche hat 100ml.
Für etwa 500 ml der Maggi-Alternative nimmt Christine folgende Zutaten:
100g frischen Liebstöckel – auch als Maggikraut bekannt
50g Petersilie – alternativ kannst du auch ausschließlich Liebstöckel (dann 150g) verwenden
25g Sellerie
500ml Wasser
35g Salz
50g braunen Zucker – Das Karamellisieren des Zuckers bringt zusätzliche Geschmacksstoffe.
1 TL Sojasoße optional
Maggi hat allerdings nichts mit Liebstöckel zu tun. Maggi wird aus fermentiertem Weizen gebraut, mit Glutamat gewürzt und mit Salz und Zucker abgerundet. Sojasoße wird aus fermentierten Sojabohnen gebraut und wir sollten das jetzt mal mit fermentiertem Liebstöckel probieren:
Hier im Kalender das Rezept für Kimchi ansehen und gleich anwenden auf Liebstöckel:
150g Liebstöckel hacken und mit 70g Salz vermengen, in ein Schraubglas einfüllen und gut einpressen. Am Folgetag mit 125ml Salzwasser auffüllen und 2 Wochen ruhen lassen. Danach durch ein feines Sieb gießen und unbedingt 1 TL Zucker zufügen.
Egal welche Version gewählt wird – pur schmeckt das Ergebnis ausgesprochen salzig und eher nicht so gut - daher stellt sich der Erfolg erst in dem damit gewürzten Gericht dar – also kein voreiliges Urteil!
… oder Maggi nehmen – schmeckt auch pur.
Aperitif Crodino
Wenn Maggi nicht recht zum großem Wurf geworden ist, so ist es der in der Weihnachtzeit zum Wohnortwechsel nach Hildesheim kredenzte Aperitif.
Christine lässt weihnachtlichen Tannenzweige Rosmarin in Gläsern mit Fußbad einfrieren, verteilt Granatapfelkerne in die Gläser und füllt auf mit dem kultigen alkoholfreien CRODINO.
Highlight war dann der versierte Barkeeper, der die schwimmenden Kerne meisterlich zu den Gästen balancierte.
Juli 2026