Kartoffelsalat Heidi


Zutaten
Coronabrechen mit Kartoffelsalat
Natürlich war es Bußgeld bewehrt, sich 2+2 privat zu treffen, aber es gab genügend gewichtige Gründe, weshalb es hier und in dieser Konstellation und so und so doch möglich war.
Heidi und Dirk sind zum Grillen gekommen und neben dem guten Wein hat Heidi einen exzellenten rheinischen Kartoffelsalat zum gegrillten Lamm beigesteuert. (Namen sämtlicher TeilnehmerInnen von der Redaktion geändert)
Bereits weinselig – oder deshalb - konnte das Rezept für die Öffentlichkeit gesichert werden. Haben wir gern gemacht – aber die Schrift auf dem Spickzettel nach dem Abend zu sichern: ein Abenteuer!
Wir entziffern und raten uns gewissenhaft zusammen:
- Miracel Whip in der fetten Variante, da darf nicht light dran und auch kein anderes Zeugs
- die Soße vom Schlemmergürkchentopf mit Gartenkräutern einer namhaften norddeutschen Firma – von dem großen bauchigen Glas fast alles
- von den Gürkchen 5 1/2 (nur die reiferen) gehackt dazu
- von Thomy den blauen Senf aus der Tube und dazu
- Dijonsenf mittel
- Salz und Pfeffer
- 1 Schalotte fein gewürfelt
- frische Kräuter aus dem Garten oder Bestand
- gekochte Eier
- und zB kleine Tomätchen (doppelte Verkleinerung!)
Das Rezept schien so fertig entwickelt und gesichert, die Mengenangaben waren nicht zu spezifizieren, also nach Gusto probieren und einen eigenen Style entwickeln.
Trotzdem blieb das Gefühl von Unvollständigkeit, das auch bei gutem Wein nicht wegzuspülen war.
Am Ende die Erleuchtung: Die Kartoffeln fehlen!
Heidi nimmt unverblümt Heidikartoffeln – äh, Heidekartoffeln festkochend.
Es war ein runder Abend rund um die Kartoffelsalatschale und die runde Weinflasche, die als Magnumausführung auch kein Ende kannte.
Leider schmeckte der Salat so wunderbar fluffig, dass der Fotograf erst recht spät zum Zuge kam.
Jute Sache das - Auchh nuchtern lohend!
April 2022