Arnes Ramen




Zutaten
Arnes Ramen
Überraschung! Arne lädt zum Essen ein! Es gibt Ramen!
Ramen: Japanische Nudeln in Brühe und dazu wie immer seinen fundierten Vortrag über die Finessen und Spezifikationen. Es gibt wohl regional unterschiedliche Zubereitungsgrundlagen in Japan, die er ohne Pause lehrreich referiert:
Shoyu-Ramen basieren auf Soja Sauce. Diese Art Ramen findet sich besonders im Zentrum Japans. Klassischerweise bildet Soja Sauce mit Fleischbrühe die Basis. Als typische, frische Zutaten werden Hühnchen, Meeresfrüchte, verschiedene Sorten Gemüse und ein gekochtes Ei verwendet.
Miso ist eine Art Sojapaste, die wesentlich aromatischer schmeckt als die flüssige Soja Sauce. Miso-Ramen stammt aus dem kälteren Norden Japans, wo herzhaftere, wärmende Suppen gefragt sind. Diese Suppen werden oft mit Speck, dicken Bohnen und Zuckermais hergestellt.
Shio-Ramen ist die älteste Art von Ramen und wird mit Meersalz hergestellt. Vom Aroma her ist sie die leichteste Art von Ramen und wird oft im Süden Japans gegessen. Frischer Fisch, Meeresfrüchte und frisches, leichtes Gemüse finden oft den Weg in die Shio-Ramen-Schüsseln.
Tonkotsu-Ramen ist sehr beliebt in Tokio und Umgebung. Grundlage bildet hier eine schwere Schweine- oder Hühner-Brühe, die aus den ausgekochten Knochen der Tiere hergestellt wird. Ramen Restaurants in Tokio packen gerne gebratenes Schweinefleisch, Bambussprossen und Pilze in diese Art von Ramen.
Arne entscheidet sich für Rindfleischbrühe aus dem Glas und Sojasoße. Als Einlage wählt er Pak Choi Gemüse eine handvoll Champignons, das obligatorische Ei und Schweinefilet im Stück in Sesamöl gebraten, dazu etwas Knoblauch.
Die japanischen Ramen - aufgedrehte Spaghetti - gibt es fertig, oder selber machen:
250 g Weizenmehl
1 Ei
90 ml Wasser
eine Messerspitze Backpulver
Salz
etwas gemahlenen Hartweizengries zum Ausrollen. Alles lange zu einem homogenen Teig kneten, Spaghetti schneiden und auf Lockenwicklern trocknen lassen.
Ein Genuss, der schnell auf dem Tisch steht und seinem Namen Ehre macht!
Danke Arne!
März 2020