Kaschubischer Pfannkuchen






Zutaten
Plazek ziemniaczany po Kaszubsku z gulaszem wieprzowym
Kaschubischer Pfannkuchen
Meistens war die Speisekarte in Polen nicht so international und mehrsprachig aufgebaut wie diese – war auch nicht nötig, weil sie in der Regel klein und übersichtlich gehalten war und die TranslaterApp schnell die unterschiedlichen Fische identifizierte. Oder es gab Piroggen.
Hier nun:
Plazek ziemniaczany po Kaszubsku z gulaszem wieprzowym.
Serviert wurden kleine ausgebackene Kartoffelpuffer, gefüllt mit einem würzigen Zwiebel-Schweine-Gulasch und einem milden Sahnedressing an Dill. Als Beilage gab es Rotkohl.
Das kochen wir nach:
Natürlich waren die Kartoffelpuffer frisch und handgemacht.
Zutaten
1 kg Kartoffeln
1 Zwiebel
1 oder 2 Eier
1 TL Salz
1-3 EL Mehl
Öl
Zubereitung Kartoffelpuffer
Kartoffeln und Zwiebeln natürlich schälen, dann mit einer Reibe fein oder auch gröber reiben.
Im Sieb abtropfen lassen und ausdrücken.
Anschließend Eier, Salz und Mehl hinzufügen und schön verrühren.
In der Pfanne mit Öl ca 10cm große Kleckse goldbraun ausbraten – ggf auf Küchenkrepp entfetten – sowas von super!
Goulasch
Für das Gulasch nehmen wir Schweinefleisch und kleine Zwiebeln oder Schalotten, braten das Fleisch heiß an, Zwiebeln, Salz und Pfeffer dazu und schmoren es dann eine gute Stunde mit etwas Brühe und/oder Weißwein bei milder Temperatur. Natürlich darf man auch zB Pilze gegen Ende mitschmoren.
Für das weiße Dressing nehmen wir ein fertiges sahniges Salatdressing oder selber mixen: Etwas griechischen Jogurt mit einer pürierten Cornichon / Gewürzgurke, Pfeffer und Salz und vielleicht etwas edelsüßem Paprikapulver? Oder nur Kräuter dazu?
Jetzt noch den gelungenen und eingefrorenen Rotkohlrest vom Gänseessen auftauen – fertig ist eine kulinarische Rarität!
Kein Rotkohl in der Truhe? So wird der super nach G+U No1 - vielfach erprobt:
Rotkohl auf sehr feine Art
750 g Rotkohl
1 großer Apfel
1 Zwiebel
2 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
3 EL Schweine- oder Gänseschmalz
1 Prise Zucker
1 Schuss Essig
Salz, weißer Pfeffer
1 Tasse heißes Wasser
1/8 l Rotwein
2 EL Johannisbeergelee
2 EL Port-/Madeirawein
Die äußeren Blätter vom Kohl entfernen, den Kohl vierteln, den Strunk herausschneiden. Die Kohlstücke hobeln oder in feine Streifen schneiden. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und mit den Nelken und dem Lorbeerblatt spicken.
Das Schmalz in einem großen Topf zerlassen, den Kohl und den Apfel ins Fett geben und anschmoren, mit dem Essig, dem Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Gut umrühren. Das heiße Wasser zugießen und die Zwiebel zugeben. Zugedeckt bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Ab und zu umrühren.
Nach 30 Minuten den Rotwein zugießen und weitere 20 - 30 Minuten köcheln lassen – gröber geschnittener Kohl kocht länger und mehr Biss..
Vor dem Anrichten die Zwiebel entfernen. Den Kohl mit dem Johannisbeergelee und dem Südwein abschmecken. Eventuell nachsalzen.
… passt auch zur Gans.
Um es mit Edeka zu sagen: Geil, super geil, supersupergeil
https://www.youtube.com/watch?v=jxVcgDMBU94
oder: Youtube edeka supergeil
März 2018