Sesam Bällchen

Zutaten

400 g
Klebreismehl-glutenfrei
4 EL
Reismehl
4 EL
Kartoffelmehl
150 g
Palmzucker oder brauner Zucker
1 Päckchen
Backpulver
200 ml
Kokosmilch + 200ml Wasser
Füllung:
200 g
Mungbohnen geschält
100 g
Palmzucker
1 Tüte
Vanillezucker
Sesamkörner
1 kg
Frittierfett / Palmin
Portionen

Sesam Bällchen

Thailand hat traditionelle Currypasten und Sesambällchen.

Natürlich war der Urlaub sofort davon geprägt, die richtigen Zutaten dafür auf den Wochenmärkten zu suchen, zu finden, zu handeln und zu kaufen. Klebreismehl-glutenfrei, Mungbohnen geschält, „roher" Palmzucker - echte Urlaubskiller…

Schließlich war alles zusammen und im Koffer zum Nachteil anderer Utensilien verstaut. Morsum bot dann die Kulisse für die fernöstliche Versuchsküche.
Natürlich, stellten wir dann später fest, alles ist auch in Hamburg im Asialaden zu bekommen. Da muss man sich auch nicht durch fremde Schriftzeichen deuteln - alle Tüten sind mit deutschen Inhaltsangaben versehen… Vorschrift!

Für den Teig Klebreismehl, Reis- und Kartoffelmehl, Zucker (ggf. im Kochtopf gelöst) und Backpulver mischen, dann nach und nach das warme Wasser/Kokosmilch zugeben, bis ein glatter weicher Teig entsteht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und gut formbar sein.

Für die Paste die geschälten Mungbohnen in eine Pfanne geben, dann so viel Wasser zugeben, dass die Mungbohnen gut mit Wasser bedeckt sind. Das Ganze bei großer Hitze aufkochen, bis das Wasser fast ganz verdampft ist. Danach die Pfanne zudecken und nochmals ca 10 Min kochen. Die Bohnen sollten nun weich sein. Während der Kochzeit die Mungbohnen nicht mehr umrühren.

Das hat überhaupt nicht geklappt! Die Mungbohnen waren steinhart - richtig wäre wohl die Bohnen über Nacht einzuweichen, bevor man sie wie beschrieben verarbeitet!

Erst jetzt die Bohnen gut verrühren (ggf. durch ein Sieb streichen). Den Zucker beigeben und bei kleiner Hitze ständig rühren, bis der Zucker vergangen ist und eine feine Masse entstanden ist.

Die Paste abkühlen lassen und daraus ca 20 kleine Kugeln formen. Auch den Teig in 20 Teile (auswiegen?) teilen, kugeln und flache Kreise formen, die Bohnenpaste hineinlegen und mit dem Teig vollständig umhüllen.

Die fertigen Kugeln in Sesam drehen und diesen gut andrücken. Das geht besonders gut mit feuchten Händen. Es schmecken auch kleine ungefüllte Sesamreiskügelchen.

Die Sesamkugeln nun im Frittierfett bei mittlerer Hitze schwimmend frittieren, bis sie goldgelb und knusprig sind. Sie schmecken frisch und heiß, aber auch am nächsten Tag am Strand hinter der Osteria.

Für Gotje, die in der Versuchsküche leider die Mungbohnenpaste entdeckt hatte, war eine Füllung mit fettarmer und keinesfalls selbstgemachter Brombeermarmelade die Rettung…

Mai 2016