Burger

Zutaten

2 kg
Rinderhack
2
Eier
2
Zwiebeln / getrocknete Zwiebeln
Instant Gemüsebrühe
Hackgewürz
Pfeffer, (Salz)
Teriakysoße
Burgerbar vorbereiten siehe Rezept
Portionen

Burger

Das ist Amerika: Rinder, Prärie und Steaks auf offenem Feuer gegrillt – aber weit gefehlt, das Fleisch wird dort immer durchgedreht, auf der heimischen Terrasse im Gasgrill behandelt, um dann im Haus als Burger serviert zu werden – that’s America! Andererseits hat dieser Burger dann wenig mit McDonalds zu tun. Der Burger hat richtig viel Fleisch (Julia: How men love it, Hans: like a man it’s like). Er ist dick und saftig und es wird gefragt, ob man ihn medium oder welldone gegrillt haben möchte – das war bei den hiesigen Frikadellen doch noch nie die Frage, oder?

Robbie und Brian, Gotjes Gasteltern, luden zum AbschiedsCookout, einer Veranstaltungsform, zu der alle Freunde und Nachbarn ungezwungen eingeladen sind und erscheinen. Es war eine der selten wahrgenommenen Gelegenheiten selbst zu kochen – … und es gab Fastfood de lux!

200g Rinderhack pro Burger

2 kg Hack anmachen mit
2 Eiern,
2 Zwiebeln fein gewürfelt und glasig angebraten (Lincoln), und/oder getrockneten Zwiebeln (Brian), Gemüsebrühepulver (Salz drin!), Hackgewürzfertigmischung (Salz drin!),
Pfeffer, Salz und einem kräftigen Schuss Teriyakisoße, einer japanischen Mariniersoße (Geheimtipp von Gotjes Freund Lincoln aus TN: Kein Chili, kein Knoblauch!)

Der Teig wird kräftig durchgeknetet, dann auf dem Tisch 2-3 cm dick ausgerollt und mit einer großen Tasse oder entsprechenden Ringen (HT-Abflussrohr 100 mm!) Burgerscheiben ausgestochen, mit Backpapier als Zwischenlage gestapelt und im Kühlschrank zum Ruhen untergebracht, bis es an’s Grillen geht.

Dick und groß werden die Burger auf der Holzkohle gegrillt – geht überraschend gut.

Dazu dann eine Burgerbar aufbauen, damit die Bausätze nach Geschmack selbst gestaltet werden können:
Burgerbrötchen (sesame or plain), weich und fluffig oder leicht gebräunt vom Grillrost oder Toaster.
Zuerst Soßen oben und unten auftragen (Ketchup, BBQ, American, ChiliMajoDip, …), dann aufeinander schichten: Den Burger, eine Scheibe Fleischtomate, Käse (Cheddar), Salatblatt, Gemüsezwiebel-ringe, eine Scheibe süßlich eingelegte saure Gurke und dann den Deckel drauf – oder anders nach Wunsch. Gute Idee: Zur Sicherung des Stapels einen Spieß durchstechen!

Für Arnes geliebte Cheesburger wird eine Kuhle in den Burgerteig gedrückt, Käse eingefüllt und das Loch wieder verschlossen. So schmilzt der Käse wunderbar auf dem Grill.

Als Beilage gab es ein ColeSlaw – eine typisch amerikanische Weißkohlsalat Zubereitung mit oder ohne Sahne und ein mexikanisches Bohnengericht (siehe Nacho-Rezept).

Gegessen wird das ganze schön zusammengedrückt mit dem Kopf über dem Teller.

Thank you Amerika!

Juli 2014