Nils Bonbons










Zutaten
Nils Bonbons
Wenn Nils zum Kalenderkochen einlädt, ist alles perfekt vorbereitet und der Ablauf erfreulich geordnet und zu Ende gedacht.
Selbst gemachte Bonbons! Unter www.pandurohobby.com – jetzt auch vertreten mit dem ersten europaweiten Laden im EEZ – gibt es die notwendigen Zutaten.
Titandioxyd, Lakritzextrakt und Salmiaksalz, Blattgrün, Zitronensäure, Rote-Bete-Farbe und Erdbeer- wie Apfelaroma. Vermutlich alles sehr bekannte Stoffe, Tropfen und Pulver, die als E xxx auf unseren täglichen Lebensmitteln gekennzeichnet sind.
Nils hat sich für das Grundrezept entschieden, das aus 450g Zucker, 125g Traubenzucker und 100ml Wasser einen schönen Bonbon hervorbringt. Allein die Zubereitung ist knifflig! Erst das Wasser, dann den Zucker, danach den Traubenzucker in den Topf – zugedeckt kochen lassen, nach 2 Minuten Deckel ab und weiterkochen lassen – NICHT RÜHREN!!! Und dann noch verschärfter: Kochtemperatur 157-165°C – 162°C sind optimal und müssen erreicht werden!!!
Also wird neben den geschmacksorientierten Chemikalien ein spezielles Thermometer gebraucht. Dazu zwei Teigschaber, Pipetten, eine Teflonunterlage, Brandsalbe und Aufbewahrungsbehälter, dazu eine große Schere und eine Waage und und und
Der fertige heiße Sirup (162°C!) wird auf die geölte Teflonunterlage gegeben und mittels fein dosierten Geschmackszugaben aromatisiert und eingefärbt – dazu mit den Schabern gewendet und geknetet, bis langsam eine festere, immer noch heiße Masse entsteht.
Davon jetzt ein Stück abtrennen und mit den Händen letztlich zu einem Strang kneten, von dem mit der Schere nun wunderbare Bonbons abgeschnitten werden können.
Die kleben allerdings zunächst noch gewaltig und daher war der Tipp des Vaters, sie schnell in die von Nils bester Ehefrau vorbereiteten Bonbongläser zu füllen, „damit sie keine Feuchtigkeit ziehen“, grundfalsch.
Wäre dieser Abschluss nicht vermasselt worden, hätten alle jetzt ein Bonbonglas zum Kalender dazu bekommen. So bleibt allen nur die Empfehlung, bei Nils einen Workshop zu buchen – hat Spaß gemacht und schmeckt sogar.
November 2012