Crêpes – dünn und gut


Zutaten
Crêpes – dünn und gut
Crêpes sind eine bretonische Form des Eierpfannkuchens, die in ganz Frankreich ein beliebter Imbiss sind. Ganz Frankreich? Ja, aber nicht nur. Es gibt da eine kleine Insel in Norddeutschland, auf der hartnäckig an eigenen Rezepten gebastelt wird.
Der wirklich durch und durch französische Teig stammt aus der Bretagne und funktioniert so:
3 – 4 Esser 3 - 6 Esser
250g Mehl 500g
375ml Milch ¾ l
125ml Sprudelwasser ¼ l
2 Eier 4
1 Prise Salz 1
50g Butter zerlassen 100g
Etwas Speiseöl (nicht Olivenöl) und eine Kartoffel
Zuerst das Mehl in die Rührschüssel, die Eier dazu und nun nach und nach die zerlassene Butter (abkühlen lassen) und Milch, dann Sprudel und Salz dazu. Natürlich mit dem Rührgerät klumpenfrei mixieren.
Der fertige Teig muss nun mindestens eine halbe Stunde ruhen.
Jetzt geht es ans Ausbacken. Christiane hat eine Original-Crêpe-Pfanne, ganz flach und aus Eisen. Morsum bietet eine geeignete beschichtete Teflonpfanne, die wie alles hier brav seinen Dienst tut – extra Ausgaben nicht nötig.
Nur 5 Tropfen Öl in die Pfanne geben und mit der halbierten rohen Kartoffel – Gabel oben rein – in der Pfanne verteilen. Fettarmer geht es kaum (ist nur ab und zu nötig).
Eine halbe Kelle Teig in die Pfanne geben und entweder schwenken, bis er überall verteilt ist, oder das Crêpe-Hölzchen für’s Verteilen und dünn wie glatt Streichen nehmen. Mit ein wenig Übung klappt das schnell. Zwischendurch muss man die Temperatur regulieren – allzu heiß darf die Pfanne nicht sein.
Wenn die Oberfläche gestockt ist, also den feuchten Glanz verloren hat, ist es wohl Zeit zu prüfen, ob sich die Crêpe vom Pfannenrand lösen und damit wenden lässt. Crêpes sind schnell fertig und können auf einem Teller gestapelt im Ofen warm gehalten oder gleich auf die hungrigen Mäuler verteilt werden.
Eigentlich belegt und klappt oder rollt sie der Crêpier vor dem Verzehr zusammen – in Morsum macht es das Volk selbst nach eigenem Belieben. Hier hat sich auch die herzhafte Füllung mit Speck und Champignons oder Tsatziki mit Gurke und Tomate, alternativ auch Lachs mit Meerettich-Miree großen Zuspruchs erfreut.
In der Bretagne werden Crêpes grundsätzlich süß belegt, beispielsweise mit Zucker, Konfitüre, frischen Früchten oder Nutella.
Eine der bekanntesten Variationen ist die Crêpe Suzette, bei der die Crêpes mit dem Saft frischer Orangen getränkt oder mit Orangenmarmelade bestrichen werden. Die zu quarts de plaisir (Vierteln der Freude) zusammengelegten Crêpes werden mit Orangenlikör flambiert (In Morsum wegen des Strohdachs verpönt).
links:
www.hausgemacht.tv (mit Video zur Zubereitung – und dem nettem Akzent der süßen Französin)
(2017: Die Seite ist von SAT1 Ratgeber gekauft worden und die Französin ist nicht mehr dabei! Also: Youtube direkt)
März 2011