Kinkis Lachs ‚ubuntu’

Zutaten
Kinkis Lachs ‚ubuntu’
Kinki und Stephan fliegen ein und sind auf das Kalenderkochen eingestellt – vermutlich fliegen sie nur dafür ein, schieben aber andere Gründe vor.
Kinki servierte ein schnelles, gesundes und fettarmes Fischessen – ganz ohne familiären Küchenstress und ohne großen Abwasch.
Der frische Lachs wird in Schnitten geteilt und auf einer großen Alufolie angerichtet. Mit Zitrone, Pfeffer, Salz und Sojasoße wird er mariniert, mit wenigen dünnen Knoblauchscheiben garniert, dazu kommt frischer Ingwer, der statt geraspelt zu werden, mit einem scharfen Küchenreiberaspelschneider in hauchdünne Scheiben geschnitten wird. Zum Ingwer kommt noch reichlich frischer Koriander (beim Türken, wenn nicht famila) und ein ganzes Bund Lauchzwiebeln. Hier ist es wichtig, den richtigen Schnitt anzusetzen: Schräg schneiden, wie die penne lisce, aber nicht so lang wie diese. Auf, über und neben dem Lachs garnieren und die Folie verschließen. Das Päckchen wird nun frei von irgendwelchen Fettzutaten auf einem Drahtrost über einem Wasserbad gegart - mehr gedämpft. Dazu eignen sich alle Kochtöpfe, wenn man einen passenden Einsatz findet oder bastelt. Die Garzeit ist kurz, 10 Minuten reichen dicke. Es passen auch große Bräter auf kleine Platten, denn es muss ja nur ein wenig Wasser zum Kochen gebracht werden. Kinki hat den Backofen vorgezogen – dauert aber deutlich länger.
Dazu gab’s Reis und Salat – und sehr gut passen da auch die Ingwer-Karotten von Chrissi und Dorothee dazu, die diesmal auch schräg geschnitten nur kurz gegart werden, um dann mit frischem Ingwer und Butter in der Pfanne geschwenkt zu werden.
„ubuntu“ beschreibt dabei das südafrikanische Lebensgefühl familiären Zusammenhalts egal wie es kommt. Wir kennen diesen Wert mehr aus dem haitianischen als „o’hana“, der uns in dem Film Lilo&Stitch ans Herz gelegt wurde.
Kinkis Lachs ubuntu®
bringt die Familie zusammen®
So könnte ein Verkaufserfolg von mariniertem Lachs im Frischepack unter Schutzatmosphäre heißen. Seit heute ist der Name geschützt.
Mai 2008