Poularde aus Sierksdorf

Zutaten

1
Poularde, zerlegt
2
Keulen
Marinade:
200 ml
trockener Rotwein
200 ml
Olivenöl
100 ml
Balsamessig
6 Zehen
Knoblauch
6 EL
Oregano
5 EL
Kapern mit Sud
8
steinlose Oliven
6
Lorbeerblätter
300 g
Trockenpflaumen
dazu:
Kartoffelgratin oder
Kartoffelpürree mit 2 Tomaten und Basilikum oder
Baguette und in jedem Fall Salat
Portionen

Poularde aus Sierksdorf

Christiane hat das Rezept von Regina + Dirk und hält es für dokumentationswürdig, hat es doch im Bekanntenkreis bereits Furore gemacht. So wurde die Kochgruppe mit der Poularde aus Sierksdorf überrascht, wobei unklar bleibt, ob die Poularde aus Sierksdorf stammen muss oder das Rezept daher kommt oder dieses im dortigen Ferienhaus besonders häufig zubereitet wird...

Man nehme je nach Anzahl der Gäste und deren vermutetem Hunger 1 Poularde und 2 Keulen (4 - 6 Personen) oder entsprechend nur Hähnchenbrust an Knochen und Keulen. Natürlich ist hier der Schlachter des Vertrauens gefragt, der die Poularde gleich in mundgerechte Stücke zerlegen kann – ansonsten hilft ein scharfes Messer und die Geflügelschere.

Zuhause wird in einer Schüssel zu einer Marinade verarbeitet:

200 ml trockener Rotwein (Empfehlung: guter Dornfelder, aber ein anderer Wein geht bestimmt auch!), 200 ml Olivenöl (natürlich kaltgepresst!), 100 ml Balsamessig, 4 - 6 Zehen Knoblauch, 3 - 4 EL Oregano, 4 - 5 EL Kapern mit Sud, 6 - 8 EL grüne Oliven ohne Stein, 6 Lorbeerblätter, 300g getrocknete Pflaumen

Die Hähnchenteile werden in einem flachen Bräter verteilt, die Marinade angegossen und abgedeckt für 24 Stunden im Kühlschrank oder kalten Keller gelagert - die Hähnchenteile ab und zu wenden.

Ohne Veränderung erreicht uns der Originaltipp von Dirk: Den Backofen zunächst auf 200°C vorheizen, um ihn dann auf 175°C zurückzufahren – Christiane vermutet, dass der Hintergedanke der ist, dass die Bratform kalt in den Ofen geschoben wird und dann die Temperatur sinkt – klingt logisch – machen wir auch so. Nach 1 - 1,5 Stunden ist das Viech auf jeden Fall gar, und längeres Verweilen im Ofen schadet auch nicht wirklich - dann die Temperatur einfach noch mehr drosseln und die Form abdecken.

Als Sättigungsbeilage sieht das Ursprungsrezept Kartoffelgratin vor, bei Christiane gab es Kartoffelpüree verfeinert mit 2 kleingehackten Tomaten ohne Haut und Kernen und einer handvoll Basilikum. Gut passt auch Baguette, mit dem kann man die tolle Soße so schön auftunken.
Salat gehört natürlich auch immer dazu!

 

November 2007