Maledivisches Omelett mit Chilies

Zutaten
Maledivisches Omelett mit Chilies
Außer Fisch gibt es viel Ei auf den Malediven. Ein extra Omelett-Boy steht an jedem Morgen an zwei Gasflammen und erfüllt wechselnde Omelettwünsche der Gäste.
Bereitgestellt sind geschnittene Champignons aus der Dose, geriebener Käse, gewürfelte Tomaten, Zwiebeln und ganz dünn aufgeschnittene maledivische Chilies, die wie minikleine Paprikaschoten aussehen.
Jeweils zwei Eier werden in eine Schüssel aufgeschlagen, nach Wunsch jetzt je ein Esslöffel der weiteren Zutaten aufgeschaufelt, und auch vom Chilie kommt ein Löffel dazu – allerdings eher ein Teelöffel.
Nur kurz mit der Gabel aufschlagen und in die heiße Pfanne geben. Gebraten wird in 1-2 Esslöffel Pflanzenöl und der genau richtigen Hitze. Das Omelett nach der richtigen Zeit mit geübtem Schwung wenden (muss man mal mit einem Karton Eiern ohne Publikum üben) und danach servieren.
Salz und Pfeffer standen dann auf dem Tisch bereit.
Unsere bevorzugte Mischung: Tomatenstückchen und Chilies – super!
Zu den Chilies:
Gut erhält man sie auf allen maledivischen Wochenmärkten, dhl bietet den 24-Stunden Kurierdienst an, oder man bezuschusst die Tauchreisen der Arbeitskollegen, die sich dann gern mit den frischen Chilies revanchieren.
Scharf sind sie schon – die Chilies. Dort heißt das 'hot' oder 'very hot' oder auch 'hot and spicy'. Aber es ist eine ganz gut erträgliche Schärfe, die schnell überwunden ist und einer angenehmen Wärme weicht.
Das ist bei der Vorbereitung leider nicht so: Die Schoten verbreiten eine Schärfe, unter der man beim putzen und schneiden husten muss und die Finger brennen noch tagelang nach – bloß jetzt nicht auch noch die Augen reiben!
Besser geht es so: Latexhandschuhe tragen und unter fließendem Wasser putzen und für die weitere Verarbeitung die Handschuhe anbehalten – Frauen und Kinder vorher evakuieren!
Tipp: Alle Schoten zusammen vorbereiten und mit einem scharfen Messer in ca. 1 mm breite Streifen schneiden.
Was nicht verbraucht wird, einfach einfrieren und künftig portionsweise entnehmen – nicht nur für Omeletts!
November 2005