Friedi international (internäschonell)



Zutaten
Friedi international (internäschonell)
Friedis Rezepte sind eine Bereicherung (nicht nur für jeden Vegetarier), weil sie so ausgesprochen wagemutig und experimentierfreudig sind.
Unübertroffen ist ihre Empfehlung, Tabulé aus Frankreich im Fertigpack zu erstehen. Eine Zusammenstellung aus dem Körnerzeugs in Verbindung mit einer Dose von vorbereitetem, würzigem Tomaten-Gurken-Gemüse-Gewürze-Gemisch. Einfach zusammenmischen und durchziehen lassen – super, kaum zu toppen.
Aber dann Friedis Tabulé zum Selbermachen, liebevoll aufgeschrieben auf einem Klebezettel ihres künftigen Arbeitgebers! By the way, Bulgur geht tatsächlich sehr gut. Bulgur ist ein traditionelles Lebensmittel der arabischen Küche, ein vorgekochter, getrockneter und geschroteter Weizen. Quellen lassen ist daher wichtig und damit Zeit für die Vorbereitung einplanen – durchaus auch am Vorabend zubereitbar.
Flüssigkeit wird dafür benötigt und so sind die Flüssigkeitsmengen ernst zu nehmen: 1 Glas Wasser + Saft einer Limette + der einer Zitrone + Gurken und Tomatensaft, der beim Schneiden anfällt.
Mit frischer Minze werden tagesfrisch vermutlich nur die Kunden bei ‚famila‘ versorgt – sehr gut geht aber auch die „gartenfrisch gefriergetrocknete Grüne Minze von der Firma GOUTESS – so gut wie frisch“, im Zweifelsfall auch bei ‚famila‘ zu erhalten - oder beim Türken.
Friedi macht Mut zu Variationen und schreibt munter „etc“ – bitte ernst nehmen, es lohnt.
Dann erreichte uns eine Koch-Email aus Südafrika mit einer Fülle von typischen Friedi-Rezepten. Marokkanischer Salat aus einem afrikanischen Restaurant in Kapstadt, indischer Safranfisch von der schwedischen Freundin zubereitet, gefülltes italienische Ciabatta für den Grillabend im Krügers Nationalpark (notfalls auch an Straußenfleisch): Tomatenwürfel, Feta, Knoblauch und Basilikum würzen - und variieren, Ciabatta längs aufschneiden, füllen und in Alufolie grillen oder aufbacken.
Entschieden haben wir uns für das Grillgut für Vegetarier:
Marinierte Gemüsekebabs
Alle Gemüse ( z.B. Champels, Zwiebel, Paprika, Aubergine, Mais) in mundgroße Stücke schnippeln und auf Spieße stecken. Dann marinieren. Friedi schwärmt von haufenweisen guten Fertigsoßen wie Honey-Garlic-Soya-Sauce aus dem Land der Weltmeistergriller oder alles pürieren was jetzt folgt:
1 große Zwiebel, Saft von 1 Limone, 2 TL Zucker, 8 Blätter Basilikum, Saft von 3 Orangen, ¼ Tasse Olivenöl, 1 TL Curry masala (??), 1 Bund frischer Koriander, Saft von 2 Zitronen, 2 TL Salz und 1 TL Cumin.
Die Marinade über die Spieße geben und mindestens 3 Stunden einziehen lassen. Entweder direkt oder in Alufolie auf den Grill und bedenken, dass das Gemüse länger braucht als das Fleisch.
Als Kunde bei ‚famila‘ ist man natürlich um eine afrikanische Marinade nicht verlegen. Für unser Foto entschieden wir uns für die very, very spicy BBQ Sauce von
SWAZI MAMMA MAMBA – THE TASTE OF AFRICA.
September 2005