Putenoberkeule Felicitas

Zutaten

1
Putenoberkeule
1 handvoll
Zwiebeln
1 TL
Tomatenmark
etwas
Mehl
1 gehäufter TL
Hühnerbrühe
dazu Rosenkohl, Prinzessbohnen, Salzkartoffeln mit Petersilie
1 Klacks
Preiselbeeren
Salat:
Feldsalat
Essig, Öl, Salz, Zwiebelchen
Portionen

Putenoberkeule Felicitas

Putenoberkeule ist der fleischige Oberschenkel eines Großvogels mit großer Ergiebigkeit. Frisch kann man sie überall kaufen, bei KARSTADT ist sie recht teuer, aber da maulen sie weniger, wenn man den Knochen auslösen lassen möchte. Das ist ganz hilfreich, wenn man beim Anbraten des Stückes auch alle Seiten erreichen will. Natürlich wird das Fleisch vorher gut abgespült, trockengetupft, gepfeffert und gesalzen. Angebratenes Fleisch herausnehmen. Eine handvoll Zwiebeln hell anschmoren, einen TL Tomatenmark dazu und jetzt etwas Mehl anstäuben (das bindet schön!) und mit 300 ml Wasser und 1 gehäuften TL Hühnerbrühe von Maggi langsam ablöschen. Lange wird die angebratene Keule nun geschmort (1 Std) - und auch der Schnellkochtopf (1/2 Std) ist gut geeignet.
Diese Phase des Kochens muss mit angemessenem Ernst durchgeführt werden, damit zielorientiert auch das gewünschte Ergebnis herauskommt.

„So, jetzt kannst Du ja mal eine witzige Bemerkung von Dir dazu schreiben“, sagt die Mutter und entspannt sich zusehends ob der gelungenen Schmurgelei.

Gar ist das Fleisch, wenn man mit der Gabel reinpieken kann. Wenn das soweit ist, kommt das Fleisch raus - die Soße soll erkalten und das Fett kann abgeschöpft werden. Ist sie zu flüssig, kann noch einmal Mehl angestäubt werden.

Dazu gibt es Rosenkohl, Prinzessbohnen und Salzkartoffeln mit viel Petersilie – und besonders gut: zur wilden Pute gern auch einen Klacks Preiselbeeren servieren!

Als Salat sei ein altes Familienrezept empfohlen:

Feldsalat waschen und nur mit ganz wenig Essig, Öl, Salz und etwas Zwiebelchen anrichten – einfach und klassisch.


März 2003