Christianes Parmesanknödel





Zutaten
Christianes Parmesanknödel
auf / an / mit Tomatensoße
Eigentlich sollte es ein Fischessen für den Kalender werden, aber da bei Christiane immer alles ganz frisch ist hat sich Fisch am Sonntag verboten. Nach den nun gewählten Parmesanknödeln mit Tomatensoße sind wir sicher, dass auch Sonntagseinladungen gefolgt werden kann.
Eingekauft wurde am Samstag für die Soße:
1,5 kg Fleischtomaten, 2 kleine Chilischoten, 100 ml Olivenöl, Salz, Zucker
und für die Knödel:
125g Butter, Salz, Zucker, 125g Mehl, 4 Eier, 1 Bund Basilikum, 125g frisch geriebener Parmesan
... und natürlich war bereits alles bestens vorbereitet: Tomaten gebrüht, gehäutet, Stielansatz entfernt und grob gehackt, die Chilischoten geschlitzt, entkernt und sehr fein gewürfelt.
Das Öl im Topf erhitzen und Tomaten mit Chili eingerührt etwa 1 Stunde leise köcheln lassen. Hinterher mit Salz und Zucker abschmecken.
Während die Soße kocht geht’s an die Knödel. Es wird ein Brandteig wie folgt gefertigt:
Ein ¼ l Wasser (nicht 1 ¼ !) mit der Butter und je einer Prise Salz und Zucker zum Kochen bringen. Das Mehl schnell mit einem Holzlöffel einrühren, bis sich alle Zutaten als Klumpen vom Topfrand lösen. Die Masse in eine Rührschüssel geben. Mit dem Holzlöffel ein Ei unterrühren und das nächste erst verrühren, wenn das erste aufgenommen ist. So geht’s weiter bis alle untergebracht sind. Jetzt den Teig auskühlen lassen. Anschließend die Basilikumblätter in schmale Streifen schneiden und mit dem Parmesan unter den Brandteig rühren.
Nun Wasser in einer großen hohen Pfanne zum Sieden bringen und mit zwei Löffeln (öfter in kaltes Wasser tauchen!) 12 Klöße abstechen und in das siedende Wasser legen. Die Pfanne zudecken und bei milder Hitze 12-15 Minuten garen.
Hierbei kommt es auf die Gratwanderung zwischen – ziehen – sieden – köcheln an. Sieden sollen sie, ggf. etwas/bisschen/wenig kaltes Wasser zugießen um die Temperatur zu steuern.
Die fertigen Knödel mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf der Tomatensoße anrichten.
Klar, dass der Nachtisch schon fertig war!
Februar 2003