Karins Steckrübeneintopf

Zutaten
Karins Steckrübeneintopf
Die Generation mit Kriegserfahrung bestimmt immer weniger den Einkaufszettel und damit hat auch die Steckrübe neben dem Kürbis wieder eine echte Chance jetzt im Oktober zubereitet zu werden.
Probiert doch mal Karins Variante und Einkaufszettel:
1 Beinscheibe, 1 Suppengrün, 1 Steckrübe und etwa so viele Kartoffeln wie Rübe (wer jetzt eine kauft liegt falsch), Salz und Pfeffer.
Das Suppengrün ist jetzt wieder besonders üppig bestückt, der Sellerie groß und frisch, Karotten, Lauch und Petersilienwurzel nicht so armselig wie im Sommer – und sollte dies nicht so sein, dann bitte etwas ergänzen.
Grundlage ist eine Brühe auf einer Beinscheibe gekocht. Eine schöne Rinderbeinscheibe mit gut 1 l Wasser und Salz kalt aufsetzen und kochen. Im Schnellkochtopf dauert das 30 Minuten, ansonsten mindestens 2 Stunden bis sich das Fleisch leicht vom Knochen löst.
Suppen-/Selleriekraut und die Petersilienwurzel kann man gleich mit aufsetzen, den Sellerie selbst aus dem Suppengrün wahlweise gleich oder klein gewürfelt später.
Die fertige Suppe durchsieben, ausgekochtes Grün dem Kompost zuführen und das Fleisch beiseite stellen – später dann Knochen und Zadder entfernen. Das schiere Suppenfleisch kommt zum Schluss wieder zur Suppe.
In der Zwischenzeit die Steckrübe schälen und in Würfel zerschneiden, rein in die Brühe, jetzt die Kartoffel schälen und ebenso klein zerteilen und zur Suppe geben. Gute 20 Minuten kochen lassen und dann mit dem Kartoffelstampfer – oder feiner mit dem Pürierstab – zerdrücken. Genug Salz dran? Spätestens jetzt die Karotten, den Sellerie? und den Lauch kleingeschnitten dazugeben. Kann man aber auch schon früher machen und dann mit zerstampfen.
Die weitere Kochzeit sollte noch die Karotten weich werden lassen. Das lässt sich aber auch schon mit dem ersten Aufwärmen kombinieren. Gewürzt ist diese Suppe ausschließlich mit Salz.
Karins Zeitspartipp muss hier aber unbedingt genannt werden: Fleisch aufsetzen, 20 Minuten kochen, Suppengrün dazu, Steckrübe rein, Kartoffeln hinterher (immer so wie man mit dem Putzen fertig wird) und am Ende Fleisch und Knochen herausnehmen und kleinschneiden, Gemüse zerstampfen, Fleisch wieder dazu, abschmecken – und das war‘s dann oder so ähnlich glaub ich – fragt doch selbst noch mal nach.
Oktober 2011