Käsefondue

Zutaten
Käsefondue
Mit Chrissi und Dorothee kann man vortrefflich kommunikative Essen ausprobieren und auch gleich genießen. Die Idee zum Käsefondue haben wir dankbar angenommen, dazu auch die erstklassige äußere Gestaltung ebenso wie die kulinarischen Ergänzungen. Besonders schnell und einfach waren die verschiedenen fertigen Käsemischungen aus dem Kühlregal, die wir gemeinsam ausprobiert haben. Geschmacklich sind die völlig OK, lassen sich gut von der Menge her dosieren (Packungsangabe von der Personenzahl her eher halbieren...) oder nachlegen und machen nicht viel Arbeit.
Stattdessen kann man die Liebe in die weiteren vorbereiteten Zutaten stecken, die das Fondue in toller Weise ergänzen:
Frische Champignons kurz in Butter angebraten bereitstellen und dazu kleine blanchierte Broccoliröschen, ein schöner Salat und natürlich die erforderlichen Brotstückchen – gern gemischt! (rustikales Graubrot geht auch sehr gut)
Super!!
Wer auf Tütenkäse nicht steht, der sollte mal das Neuenburger Käsefondue ausprobieren, mehrfach getestet und jedesmal gelungen wird es so gemacht:
(mit 200g Käse pro Person ist dies für 4 gesellige Menschen berechnet)
500g Greyerzer Käse, 300g Emmentaler, 4 TL Mondamin, 3/8 l trockener Weißwein, 1½ TL Zitronensaft, 1½ Schnapsgläser Kirschwasser, je eine Prise weißen Pfeffer und Muskatnuss, 1 Knoblauchzehe
Eigentlich nimmt man einen „irdenen“ Topf (Caquelon), aber nachweislich gehen auch ein Edelstahltopf oder andere hitzebeständige Töpfe, von denen man angesetzte Reste auch wieder entfernen kann.
Dieser wird mit dem Knoblauch ausgerieben, der Käse reingerieben, die Speisestärke – zunächst im Zitronensaft und Weißwein angerührt – dazu und gleich bei großer Hitze unter umrühren (Schneebesen) aufgekocht. Jetzt Kirschwasser dazu, Pfeffer und Muskatnuss und leicht köcheln lassen, bis der Rechaud bei Tisch betriebsbereit ist.
Dann muss es auch sofort losgehen, denn der Käse setzt schnell an: Jeder Gast hat die Aufgabe mit seinen aufgespießten Brot- und Gemüsestücken den Käse erst umzurühren, und so mit für die gleichbleibende Qualität zu sorgen!
Die Sorge der Köche ist es, immer die richtige Konsistenz zu erreichen. Ganz einfach:
Zu dick: Etwas Wein und/oder Kirschwasser und Zitronensaft dazu
Zu dünn: Weiteren Käse dazu und/oder in Wein gelöste Speisestärke (Mondamin)
Der Käse liegt bekanntlich schwer im Magen, nicht zu spät essen und einen guten Tropfen dazu kredenzen.
Dezember 2001