Sushi – der pure Genuß

Zutaten

800 g
Sushi-Klebreis
Wasabi
Seetangblätter
Sojasoße
Reiswein, Sesamöl
diverse Gemüse, Pilze
Sesamkörner
Lachs, Tunfisch, Garnelen
Buch von GU dazu...
Portionen

Sushi – der pure Genuß

Rohen Fisch zu essen ist für viele die größte Hürde bei der Erkundung dieses Hochgenusses. Dabei schmeckt der rote Tunfisch nicht anders als ein gutes Roastbeef oder wie Lachsstreifen nach Lachs.
Zum Repertoire gehören aber auch vegetarische oder gebratene Fisch- oder Fleischteilchen.

Eine spezielle Grundausstattung mit Zutaten und Werkzeug ist nötig und sehr empfehlenswert: auch ein günstiges Kochbüchlein von Gräfe und Unzer zum Thema. Gut ausgestattet wird man schon für 50 DM und kann dann für lange Zeit mit wenigen frischen Zutaten sehr kostengünstig fürstlich speisen.

Der Sushireis bildet die Grundlage. Dieser spezielle Reis ist ausgesprochen klebrig, wird fast rituell zubereitet und mit Reisessig, Zucker und Salz gewürzt. Gut mit hinein passen auch geröstete Sesamkörner.

Mit diesem Reis werden ganz einfach Bällchen in der Hand geformt und belegt (Nigri-Sushi) oder geröstete Seetangblätter bestrichen, belegt und gerollt (Maki-Sushi).

Neben dem Reis darf der scharfe, grüne, aus Pulver angerührte japanische Meerrettich (Wasabi) nicht fehlen. Dünn wird er auf die Seetangblätter gestrichen oder auf jeden dünnen Belag der Nigri-Sushi und verleiht damit den Röllchen und Happen einen angenehmen Grundgeschmack.

Die Zutaten für Sushi satt und 4 Personen sind neben dem Reis (100g pro Pers.) 1 Mohrrübe, 2x 80g Fisch, 1 Gurke, 8 Pilze, 1 Lauchzwiebel, 1 Paprika, 1 Zitrone, TK Krebsfleisch, 1 Tomate vielleicht 4 Garnelen oder 1 kleines Glas Lachskaviar oder andere leckere Zutaten. Der Rest ist vergnügliche Bastelei – am Besten gleich mit den Gästen zusammen, das schafft Vertrauen!!!

Diese Zutaten werden mal in Soja, mal Reiswein oder Sesamöl gedünstet, geschmort, blanchiert oder mariniert. Etwas zeitraubend so eine Spezialbehandlung für eine Mohrrübe oder 8 Champignons – aber das Ergebnis für Geschmack und Auge überzeugt.
Gegessen werden die Sushi dann später – mit etwas Übung aber immer früher – indem sie in Sojasoße getunkt werden und zwischen zwei Sushi die Geschmacksnerven mit sauer eingelegtem Ingwer neutralisiert werden. Dieses Dreierlei an fremdem Genuß bestimmt zunächst den Geschmack: grüner Meerrettich, Sojasoße und eingelegter Ingwer – dazu kommt der Augenschmaus, der so bei deutschem Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse nicht entsteht.


Juni und Juli 2000