Morsumer Fischfreuden 2. Teil

Zutaten
Morsumer Fischfreuden 2. Teil
Rotbarsch oder so an Basilikum
Schnell und edel und am schönsten unter Reet gegessen:
pro Person 200g Fisch - bei vier Personen also 800g Rotbarsch oder Heilbutt oder Viktoriabarsch oder Lachs oder so. Wie auf dem Foto zu sehen, macht sich Rotbarsch gut und dem Portemonnaie tut’s auch gut.
Weiter müssen eingekauft werden:
2 Töpfchen Basilikum
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 EL Butter
1 Glas Fischfond
oder Gemüsebrühe verwenden
oder trockenen Weißwein
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer
für die weitere Geschmacksintensivierung ist besonders frisches Basilikum konserviert in Öl zu empfehlen. Die kleinen Gläschen sind zwar etwas teuer, aber das Kräutermus hält sich lange, wenn man es immer wieder mit Öl abdeckt im Kühlschrank verwahrt.
So, nun geht’s los:
Beilagen zuerst auf den Weg bringen, weil der Fisch wieder sehr schnell fertig ist! Dann: Die Frülingszwiebeln putzen und in Röllchen schneiden. In der Pfanne in Butter anbraten. ¾ der grob gehackten Basilikumblätter dazu und gleich mit dem Fischfond, und/oder Weißwein oder/und Gemüsebrühe ablöschen. Diesen Sud 1x kurz aufkochen lassen und auf milde Hitze reduzieren.
(Beim Gasinduktionsstromeierkohleherd etwa Stufe „m“ wählen!)
Nun die Steinbuttfilets in den heißen, aber nicht mehr kochenden Sud legen und darin etwa 1 Minute ziehen lassen, herausnehmen und zugedeckt auf der Servierplatte warm stellen. (Also vorher den Backofen anmachen oder die Platte vorheizen)
Das mit der 1 Minute glaub ich auch immer nicht - und wenn es kein Steinbutt ist, ist es sowieso anders mit der Zeit. Es ist aber wirklich nur eine sehr kurze Zeit, die der Fisch gart, und daher bleibe ich am Herd und mache die untrügliche Gabelprobe: durch rohen Fisch kann man nicht so einfach piecken. Also, öfter mal piecken aber nicht den Fisch dabei zerzauseln.
Der gare Barsch steht also warm und die restlichen Zutaten warten.
Daher den Sud nun wieder kräftig aufkochen lassen, die Sahne zufügen, etwas einkochen lassen damit sie leicht cremig wird, danach mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Jetzt den Lachs mit der Basilikumsahne bedecken und mit den restlichen frischen gehackten und ganzen Basilikumblättchen bestreuen.
Wenn es gut geklappt hat, dann sieht es aus wie auf dem Foto und schmeckt 'fabelhaft', wie Götz anmerkte.
Juni 1999