Chinesische Pfanne


Zutaten
Chinesische Pfanne
Hier kommt es wieder auf's geduldige Schnippeln an und auf die erste Entscheidung: gibt es Huhn, Rind oder Schwein mit all den guten Zutaten.
Das Fleisch wird in sehr dünne Scheiben und Streifen geschnitten und in Öl mit Chinagewürzmischung und Sojasoße eingelegt. Mit Sambal Oelek kommt etwas Schärfe ins Essen. Das so eingelegte Fleisch kann gern schon über Nacht Geschmack annehmen. Ebenso werden die getrockneten Pilze über Nacht eingeweicht und anschließend geputzt - oder 20 Minuten gekocht, geputzt und gleich verwendet.
Dann geht’s weiter mit dem Schnippeln. Klein geschnitten werden kann alles was auf der folgenden Liste steht, die aber nicht vollständig sein muss:
Bambus aus der Dose
Lauch
Champignons
Wurzel
Tiefkühl Erbsen oder
TK ‘Balkangemüse’ mit Erbsen, Mais und Paprika
oder nur Paprika
frische grüne Bohnen
Zwiebel
Sojasprossen
wichtig: getrocknete chinesische Baumpilze Mu-err
und vielleicht Shiitake Pilze
Jetzt geht’s ans Kochen: geeignet ist eine breite etwas hochwandige Pfanne, aus der Flüssigkeit schnell wieder verkochen kann.
Öl in der Pfanne erhitzen und das eingelegte Fleisch anbraten, anschließend alle festen Gemüse und die Pilze.
Ganz zum Schluss erst die Sojasprossen und TK Erbsen in das fertige Essen tun. Doch bis dahin ist es noch etwas hin.
Damit das Essen schmeckt, kommt es darauf an, richtig zu schneiden: Streifen, Stäbchen, längs geteiltes Gemüse gibt dem Essen das chinesische Aussehen und der Geschmack wird so gemacht:
kein Salz sondern reichlich Glutamat verwenden, Sojasoße geht bestimmt mit einer ¼ Flasche drauf, Chinagewürz sparsam verwenden, eventuell Brühe zugeben.
Mit Wasser etwas auffüllen und diese Komposition köcheln lassen - alles kann gern noch knackig sein, wenn die Sojasprossen und die Erbsen dazu kommen.
Kurz miterhitzen und dann die würzige Kochbrühe mit Mondamin leicht binden.
Der obligatorische Reis dazu kann gleichzeitig mit Kochbeginn aufgesetzt werden. Wichtig ist, dass alle Zutaten vorbereitet sind, weil das Kochen an sich eine schnelle Angelegenheit ist.
Januar 1997