frei nach Bologneser Art

Zutaten

1 große
Zwiebel
2
Mohrrüben
1 Zehe
Knoblauch
Olivenöl
250 g
Rinderhack
1 Tasse
Rot- oder Weißwein
1 TL
Brühe
1 kleine Dose
Tomatenmark
1
Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
1 TL
Oregano
½ Dose
geschälte Tomaten
oder noch dazu:
¼
Sellerie
50 g
durchwachsenen Speck
vegetarisch:
300 g
Champels statt Hack
3
Möhren mehr
1
Paprika
Parmesan?
Portionen

frei nach Bologneser Art

Neben den Zutaten ist allein schon die Konsistenz das Geheimnis dieses allgegenwärtigen Rezepts. Wie immer schmeckt es ungleich besser, wenn man die Qualität und Zusammensetzung der Zutaten kennt und selbst bestimmt hat:

1 große Zwiebel, 2 Mohrrüben, 1 Knoblauchzehe, Olivenöl, 250g gemischtes Hack, 1 Tasse Rotwein - weiß geht auch, 1TL gekörnte Brühe oder 1 Brühwürfel, 1 kleine Dose Tomatenmark, 1 Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer, 1TL getrockneter Oregano, ½ Dose geschälte Tomaten

Für die vegetarische Variante: 300g Champignons ersetzen das Hack, 3 Möhren mehr nehmen

Geschmackliche Varianten ergeben sich durch hinzufügen – oder ersetzen durch: ¼ Sellerieknolle, 1 Paprika, 50g durchwachsener Speck, Pilze

Wie so oft liegt schon viel in der Vorbereitung:

Alle Zutaten werden gewaschen und geputzt und in denkbar kleine Teile zerlegt, gewürfelt, geschnippelt und gehackt.

Das Hackfleisch in dem heißen Olivenöl anbraten und gleich salzen. Dann die Zwiebeln dazu, etwas später die Wurzeln und anderen Gemüseschnipsel. Leicht andünsten lassen und dann die restlichen Zutaten und Gewürze zufügen.

Auf kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren gart dieser Dauerbrenner mindestens 30 Minuten vor sich hin, gern aber auch länger oder wie in italienischen Küchen, gleich von morgens an, damit sich der Geschmack bis zum Abend entfaltet hat.

Um Ungeduld bei der Vorbereitung auszugleichen, empfiehlt es sich, mit einem (Gitter-) Kartoffelstampfer die gegarten Zutaten in bologneser Struktur zu bringen. Bitte nicht den Mixer nehmen, damit bekommt das Essen eine komisch breiige Konsistenz.

Dies Gericht kann gern und mehrfach aufgewärmt werden und eignet sich vorzüglich zum Einfrieren.

Dazu passen am besten Spaghetti – und Parmesan wird auch gern genommen.

März 1996