gefüllte Blätterteigtasche


Zutaten
gefüllte Blätterteigtaschen
Blätterteig selbst herzustellen ist sicherlich eine erlernenswerte Kunst, aber führt uns in den nächsten Jahren kaum weiter. Wir greifen also getrost in das Tiefkühlregal des nächsten Lebensmittelladens und ergänzen den Einkaufskorb mit diversen Gemüsesorten eigener Wahl.
Erst zu Hause breitet man die leicht voneinander zu lösenden Blätterteigtafeln auf dem Küchentisch aus, um sie leicht antauen zu lassen, während man sich der Füllung widmet.
Diese wiederum verlangt wenig Kochkünste aber Liebe beim Putzen, Waschen und zerlegen der Zutaten. Die Champignons, Paprika, Tomaten, Bohnen, Zwiebeln aus der Speisekammer, Knoblauch, die Aubergine, Zucchini, aber auch Stangensellerie oder Kohlrabi werden in geeigneter Weise gewürfelt, gestreifelt oder zerkleinelt.
Alles zusammen wird in Olivenöl al dente geschmort und mit Salz, Pfeffer und anderen beliebten Gewürzen den jeweiligen Geschmacksnerven angepasst. Nicht zuviel fremde Gewürze verwenden, sonst überdeckt man den Eigengeschmack des schönen Gemüses, der gerade halbgar besonders intensiv bleibt.
Ist die Füllung fertig und eigentlich schon für sich ein gelungenes Gericht, dann häufelt man eine ordentliche Portion des heißen Gemüses auf eine Blätterteigplatte und deckt diese Kreation mit einer zweiten Platte ab.
Diese lässt sich so angetaut an den Rändern gut mit den Gabelzinken an der unteren Platte festheften. Wenn jetzt die Füllung überall hervorquillt, war die Portion nicht 'ordentlich' genug.
Die fertigen Taschen werden auf einem gefetteten Blech im vor geheizten Backofen nach Packungsanweisung gebacken und mit einem grünen Salat gereicht.
Mai 1995